Duran Duran: The Fab Five

Duran Duran waren einmal die größte Band der Welt, dabei haben sie einmal ganz klein angefangen. Aber welcher großen Band geht das nicht so?

Okay, den Strokes vielleicht, die wurden ja ins Showbiz hinein geboren. Und Castingbands, aber die kann man wohl kaum zu den großen Bands zählen. Auch dort gibt es sicherlich Ausnahmen, von den Monkees bis zu den Spice Girls. Letztere waren ja aber auch immerhin eigenständig genug, ihr Management zu feuern,das das Casting vorgenommen hatte, was sie von Castingbands im eigentlichen Sinne abhebt.

Le Bon, Rhodes und drei Schneiderlein

im April 1980 wurde Simon Le Bon bei Duran Duran, einer Band, die sich nach einer Figur aus dem Filme Barbarella benannt hat, vorstellig. Der damals beinahe fertig studierte Literaturwissenschaftler trat auf mit pinken Hosen, die von einem Leopardenmuster geziert wurden, einer Sonnenbrille mit Spiegelgläsern und seinem Notizbuch mit eigenen Gedichten unter dem Arm. Da sowohl die stimmlichen Fertigkeiten, als auch das Auftreten Le Bons stimmten, wurde er in die Gruppe aufgenommen und zahlreiche seiner Texte wurden zu Duran-Duran-Lyrics. Neben Simon Le Bon war die Band besetzt mit Nick Rhodes an den Keyboards und Roger, Andy und John Taylor, die nicht miteinander verwandt sind. Im Juni gab es dann in Edinburgh den ersten Auftritt, ab September wurde bis zum Ende des Jahres in England getourt, und zwar mit der Sängerin Hazel O’Connor. Mittlerweile hatte man einen Major-Plattendeal in der Tasche und um den Jahreswechsel herum erfolgen die Aufnahmen zum ersten Album, dessen erste Single bereits im Februar auf Platz 12 chartete. Man muss kein Betriebswirt sein, um sich ausrechnen zu können, dass eine so begabte Band für ein Label der Jackpot ist.

28.06.2010 - Kategorien: Musik, Unterhaltungselektronik - 0 Kommentare

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