Fünf Türkische Nächte in Hamburg

Wir verbinden so viel mit den Türken. Denken wir nur mal an den Döner, an das wundervolle Himmelblau über dem Mittelmeer und auch an den Gemüsehändler, der bis in die Nacht offen hat. Doch im Grunde genommen denken wir nur selten an die türkische Kultur.

Fazil Say kann daran etwas ändern. Der in Ankara geborene und in Istanbul, Düsseldorf und Berlin ausgebildete Say ist Pianist und Komponist. Wie kein anderer steht er für die Verschmelzung der türkischen mit der westeuropäischen Musik. Er feiert im Mai die „Türkischen Nächte“. Dies ist ein Kaleidoskop aus Weltmusik, Jazz und Klassik. Doch türkisch lernen muss hierfür niemand.

Die türkischen Popstars Arif Sag und BaBa ZuLa sind mit von der Partie. Ihr Stil heißt „Oriental Dub“ und sie komponieren für ihn die traditionellen türkischen Klänge mit den westeuropäischen-elektronischen Klängen. Doch auch unter den Türken ist das Kudsi Erguner Ensemble eher etwas für Kenner. Die Musiker verbinden in der Kulturkirche Altona am 26. Mai die Gedichte aus Goethes West-Östlichem Divan mit klassischer türkischer Musik. Zum Einsatz kommen dabei Instrumente wie der Ney und eine Rohrblattflöte.

Damit können also alle Zuschauer gespannt sein, auf die einzigartige Musik. Mit Sicherheit werden diese Nächte ein wahres Erlebnis.

27.04.2010 - Kategorien: Allgemein - 0 Kommentare

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