HipHop-Fashion, ein Dauerbrenner
Manche Trends in der Modewelt kommen und gehen. Nur wenige bleiben bestehen und halten sich über Jahre hinweg. Die HipHop-Mode hat dies geschafft und sichert sich somit einen Platz im Modeolymp. Schon seit über 20 Jahren wird die Kleidung, die anfänglich nur von Afroamerikanern in New York getragen wurde, designt und verkauft.
Was einen HipHopper ausmacht
Shirts, Caps, Sweatshirts, Sneakers, all das und eigentlich noch viel mehr benötigt man, um als HipHop-Head aufzufallen. Die Kleidungsstücke dafür sind aber oft nicht billig, da heißt es das ein oder andere mal schon tief in die Tasche zu greifen. Doch die Bandbreite an Labeln ist groß; es gibt kleine Marken, die besondere Schwerpunkte setzen genauso, wie große Marken, die über alle nötigen Teile und Accessoires verfügen und diese mit verschiedenen leichten Stilabwandelungen präsentieren. Zusätzlich gibt es dann auch noch Stars, die Mode designen, so wie Sean John Combs, bekannt als P. Diddy, eigentlich bekannt als Puff Daddy. Mit seinem Label Sean Combs und seinem Herrenduft konnte er über 300 Millionen Dollar zusätzlich zu seiner Musik erwirtschaften.
Bezugsquellen
Obwohl die HipHop-Mode aus den USA nach Europa geschwappt ist, ist London zur Zeit „die“ Stadt für HipHop-Fans. Hier trifft man auch auf die Marke King, die von Insidern als Englands coolste Streetwearmarke bezeichnet wird. Doch auch in allen anderen europäischen Großstädten lassen sich Geschäfte oder Niederlassungen finden, die sich auf diese Art von Fashion spezialisiert hat.
Parallelen gibt es zum Skate- und Snowboarden, außerdem zum Graffiti und der Identifikation mit kulturenübergreifendem Denken.
Zu den bekanntesten Marken zählt Puma, Dickies, Ecko, Wu Wear, Nike, DKNY und Karl Kani, um nur einige zu nennen.
Letzterer erfand angeblich die stereotypen Baggies, Hosen, die möglichst tief sitzen, am besten noch unter der Hüfte. Grund war, dass den meisten Afroamerikanern, für die er designte, ihre Hosen gern weiter geschnitten haben wollte, diese aber regulär zu weit waren. Um auf dieses Bedürfnis einzugehen, erfand er die Baggies. Eine andere Entstehungstheorie ist die, dass Baggies an die Kleidung von Inhaftierten erinnern sollen, denen aus Sicherheitsgründen der Gürtel entzogen wurde und deren Hosen deshalb stets rutschen.
Wer nun für diesen Trend verantwortlich ist, ist nicht entscheidend. Er hält sich auf jeden Fall schon lange und das sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Schließlich geht es den meisten bei dieser Art von Mode nicht in erster Linie darum, aktuell zu sein, sondern eine Lebenseinstellung und einen Lebensstil zu präsentieren. Dann sind vorläufige Trends erstmal egal.