Trainingsprinzipien oder Skatordnung?
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich leidenschaftlicher Sportler bin – und das aus Überzeugung. Es ist mir einfach unbegreiflich, wie Menschen ein derartiges Schindluder mit ihrem Körper treiben können, dass es ihnen schwer fällt drei Stockwerke Treppen zu steigen oder 200 Meter zum nächsten Discounter zu laufen, weil sie für den Skatabend noch Pizza und Chips vergessen haben. Anstatt der Skatordnung sollten hier mal lieber Ernährungs- und Trainingsprinzipien studiert werden. Meiner Ansicht nach kann nur Derjenige seine Freizeit wirklich in vollen Zügen genießen, der körperlich dazu in der Lage ist, alles mitzumachen. Mir ist bewusst, dass ich damit einer ganzen Reihe von Mitbürgern möglicherweise auf den Schlips trete, aber angesichts der Tatsache, dass immer mehr Deutsche und noch viel schlimmer immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig bis adipös sind und allgemein die motorischen Fähigkeiten der Menschen immer schlechter werden, halte ich es durchaus für angebracht, darauf aufmerksam zu machen, wie wenig sich die Menschen um ihren Körper kümmern. Politische Korrektheit hat damit meiner Meinung nach einfach nichts zu tun. Nur weil sich jemand nicht eingestehen kann, dass er selbst die Verantwortung an seinem übermäßigen Gewicht hat, ist das für mich kein Grund auf dessen Gefühle mehr Rücksicht zu nehmen, als auf die anderer Mitmenschen.
Dabei ist es weder schwer oder teuer, sich gesund und dennoch schmackhaft zu ernähren, noch sich mehr zu bewegen. Nichtmal eine Mitgliedschaft um Fitness-Center ist dazu nötig, die einfachsten Übungen wie Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Liegestütze, Kniebeugen, Sit-Ups etc. können Jedem zu erstaunlichen Erfolgen verhelfen.
Also, einfach mal die Skatordnung beiseite legen und sich ein paar Informationen zum gesunden Essen und trainieren besorgen – das Internet ist schließlich voll davon.